Dreikönigskonzerte

Die alljährlich stattfindenden Dreikönigskonzerte sind der musikalische Höhepunkt einer jeden Saison für den Musikverein Wasserburg (B) e.V. Hier zeigen wir unser Können in der konzertanten Sinfonischen Blasmusik. Im Folgenden haben wir unsere Programme seit 2004 zusammengestellt. Viel Vergnügen beim Durchstöbern.

Dreikönigskonzert 2019

Programm 2019

Dreikönigskonzert 2018

Programm-2018

Zeitungsbericht LZ 8.1.2018

Dreikönigskonzert 2017

Dreikoenigskonzert_2017

Zeitungsbericht DKK 2017

Dreikönigskonzert 2016

Spielplan 2016

Ehrungen2016

Zeitungsbericht 6-1-2016

Dreikönigskonzert 2015

Programm-2015

Zeitungsbericht DKK 2015

Dreikönigskonzert 2014

Programm-2014

Zeitungsbericht DKK 2014

Dreikönigskonzert 2013

Programm-2013

Zeitungsbericht DKK 2013

Dreikönigskonzert 2012

Programm-2012

Konzert-Bericht LZ

Dreikönigskonzert 2011

Programm-2011

Konzert-Bericht LZ

Bericht LZ Ehrungen

Dreikönigskonzert 2010

Programm-2010

Zeitungsbericht DKK 2010

 

Dreikönigskonzert 2009

Programm-2009

Festjahr mit Bravour eröffnet 

WASSERBURG – Vor einem gefüllten Saal, darunter prominenten Vertretern der Gemeinde und anderer Musikerkollegen, gab der Musikverein Wasserburg sein traditionelles Dreikönigskonzert. Es bildete gleichzeitig den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die demnächst unter dem Motto „1225 Jahre Wasserburg“ folgen werden. 

Liest man aktuelle Konzertprogramme ambitionierter Musikvereine, so ähneln diese oft mehr solchen, die man von einem Sinfonieorchester erwartet als von Formationen, die man früher noch (und fast verschämt) als „Blasmusikkapelle“ bezeichnet hat. Gerade der Musikverein Wasserburg, der jetzt mit Elmar Vögel – Bundesdirigent des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes – das jährliche und stets viel beachtete Dreikönigskonzert absolvierte, bietet in dieser Hinsicht immer wieder interessante und spannende Einblicke. 

Richard Strauss, Franz von Suppé und Sergei Rachmaninov – drei der sieben gespielten Komponisten also gelten als Vertreter der sogenannten „klassischen Musik“. Bearbeitungen ihrer Werke für Blasorchester sind mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass oftmals sogar auf die Angaben der Arrangeure verzichtet wird. 

Doch gerade der „Königsmarsch“ von Richard Strauss und Rachmaninovs „Italienische Polka“ wirkten in der Wiedergabe der Wasserburger so authentisch, dass man meinen konnte, sie wären genauso – und nicht etwa für Klavier, wie beispielsweise im zweiten Fall – komponiert worden. Lediglich einige Teile der Ouvertüre zur „Schönen Galathee“ schienen sich in manchen Passagen den klanglichen Möglichkeiten eines reinen Blasorchesters widersetzen zu wollen. Dies umso mehr, als im ersten Konzertteil die Holzbläser offenbar noch nicht ganz die „Höhe“ der Blechinstrumente erreicht hatten, was an exponierten Stellen hin und wieder doch zu hörbaren Divergenzen führte. 

Doch spätestens nach der Pause war diese Hürde genommen, so dass die Musiker vor allem in Philip Sparkes „The sunken Village“ und Michel Schönbergs Musical-Erfolg „Les Misérables“ ihr ganzes Können demonstrieren konnten. Die betörende Raumwirkung und die ungewohnten Klangverbindungen im erstgenannten Werk arbeitete Elmar Vögel mit sicherem Gespür heraus, und man hatte zu keiner Zeit den Eindruck, dass ihm das satte Blech oder die ungemein prägnant aufspielende Schlagwerkgruppe dabei nicht folgen könnte. 

Ausgewogenes Gesamtbild 

Überhaupt scheint es zum Ehrgeiz von Dirigent und Orchester zu gehören, aus den oftmals komplexen Vorgaben der Partitur, wie sie sich auch zuhauf in „Les Misérables“ finden, saubere Klangfarben und ein dynamisch ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen. Dessen Wirkung – und das zeigte der Beifall am Schluss und die beiden ihm folgenden Zugaben, nämlich das „Vilia-Lied“ und der „Radetzky-Marsch“ – konnte sich offensichtlich kaum ein Zuhörer entziehen.Lobend erwähnt sei an dieser Stelle auch die launische, dennoch informative Moderation von Stefan Hilger, der stets darauf bedacht war, dass die Musik im Mittelpunkt des Geschehens blieb. Und die war – trotz der erwähnten Einschränkungen – einmal mehr von solch beachtlicher Qualität, dass dieses Dreikönigskonzert als würdiger Auftakt für das Wasserburger Jubiläumsjahr gelten darf. 

(Erschienen: 08.01.2009) von Winfried J. Hamann 

 

 

Dreikönigskonzert 2008

Programm-2008

 Dreikönigskonzert 

WASSERBURG (sh) – Mit einem erlesenen Programm präsentierte sich der Musikverein Wasserburg beim Dreikönigskonzert in der voll besetzten Sumserhalle. Zugleich konnte Vorsitzender Andreas Zürn mit Elmar Vögel als neuem Dirigenten einen ausgewiesenen Experten für anspruchsvolle Blasmusik vorstellen, dessen Einstandsvorstellung in Wasserburg in jeder Hinsicht überzeugte. 

Musikalisch eröffneten zunächst die Jungbläser der Jugendkapelle unter der Leitung von Stefan Hilger. Gut besetzt in allen Registern spielten die jugendlichen Musikerinnen und Musiker diszipliniert und engagiert. Auf einen flotten Marsch von Luigi di Ghisallo folgte der Big-Band-Klassiker „Copacabana“, fetzig gespielt, aber auch mit den nötigen dynamischen Abstufungen. Bei der schönen „Queen’s Park Melody“ von Jacob de Haan war ein souverän geblasenes Trompetensolo zu hören. 

Nach diesem gelungenen Auftakt nahmen die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins auf dem Podium der Sumserhalle Platz. Mit der Leichten Kavallerie von Franz von Suppé hatte Elmar Vögel alles andere als ein Leichtgewicht ausgewählt. Durch klare Strukturierung im Vortrag und rhythmische Prägnanz kam die in der Komposition angelegte Leichtigkeit jedoch wunderbar zum Vorschein. Dirigent Elmar Vögel gelang es, mit klarer und ruhiger Zeichengebung seine Musiker durch die Klippen dieses anspruchsvollen Stückes zu leiten. Ein schönes Klarinettensolo gab bereits einen Vorgeschmack auf die solistischen Qualitäten, die im folgenden Programm zutage treten sollten. Three Times Blood des österreichischen Komponisten Fritz Neuböck schuf mit flächigen Sounds der Holzbläser und präzisen rhythmischen Einwürfen der Blechbläser wechselnde Klangfarben. In beiden Stücken waren ausgezeichnete Holzbläsersolisten zu hören. Sogar ein vom ganzen Orchester gesungener Abschnitt wurde in die stimmungsvolle Komposition integriert. Alfred Reeds Armenische Tänze gelten als Prüfstein jedes ambitionierten Blasorchesters. Vor allem die Holzbläser werden hier stark gefordert. Das Wechselspiel zwischen Oboen, Englischhorn und Klarinetten gelang genauso wie die Anforderungen der vertrackten Rhythmen und der technisch virtuosen Passagen. Der Konzertmarsch Arsenal kam kraftvoll aber immer unter Einhaltung einer strengen Messlatte der bläserischen Tonkultur daher. Die stilisierten irischen Volkstänze und -melodien in der Suite on Celtic Folk Songs waren ein weiterer Farbtupfer im anspruchsvollen Programm der Wasserburger. 

Bei den Fantasy Tales von Piet Swerts konnte das Orchester noch einmal seine Pluspunkte, kultivierter Blechbläserklang und technisch versierte Holzbläser, zur Geltung bringen. Die ausgewogene Klangbalance zeigte die Handschrift des erfahrenen Dirigenten Elmar Vögel. Als letzen Programmpunkt kündigte Moderator Stefan Hilger, der mit launigen Worten durch den Nachmittag geführt hatte, Highlights aus dem Musical „Chess“ an. 

Der große Beifall des begeisterten Publikums wurde mit zwei Zugaben belohnt. 

Lindauer Zeitung vom 8.1.2008 

Dreikönigskonzert 2007

Dreikoenigskonzert_2007
Zeitungsbericht DKK 2007

Dreikönigskonzert 2006

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Zeitungsbericht 6-1-2016

Dreikönigskonzert 2005

Programm-2005
Zeitungsbericht zu DKK 6.1.2005
Dreikönigskonzert 2004

Am Konzert konnten wir lang gediente Musiker ehren. Der Leiter des Bezirkes 7 Lindau des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Herr Roland Paulus, ehrte für 25 Jahre aktives Musizieren im Musikverein Stefan Bruderhofer, Dietmar Witzigmann, Andreas Zürn sowie für 40 Jahre David Schäfler.

Programm-2004
Zeitungsbericht